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Energie Wasser Bern setzt auf HI-FOG

Der Stadtberner Stromversorger Energie Wasser Bern (ewb) hat viel in die Gesamterneuerung des Unterwerks Schosshalde investiert. Das unter Denkmal stehende Gebäude wurde innerhalb der bestehenden Gebäude vollständig erneuert. Die neuen Transformatoren stehen unter dem Schutz der Contrafeu-Sprühflutanlage HI-FOG.

Energie Wasser Bern (ewb) gewährleistet in ihrem Versorgungsgebiet rund um die Uhr zuverlässig die Wasserversorgung, die Kehrichtverwertung sowie die Versorgung ihrer Kundinnen und Kunden mit Energie (Elektrizität, Gas und Fernwärme). Von diesem Service Public profitieren die Menschen von rund 30 Gemeinden in der Region Bern. ewb trägt dabei besonders dem Schutz der Umwelt und der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen Rechnung. Seit 2002 ein selbständiges, öffentlich-rechtliches Unternehmen der Stadt Bern, handelt ewb nach unternehmerischen Grundsätzen und richtet sich ständig auf die Entwicklung des Markts aus. Zehn Prozent des Jahresgewinns, den Energie Wasser Bern an die Stadt Bern ausschüttet, fliessen in den Ökofonds. Damit werden erneuerbare Energien und Energieeffizienz in der Region Bern gefördert.

Das Unterwerk Schosshalde ist eine wichtige Stütze in der Stromversorgung der Stadt Bern. Von dort aus werden das Quartier Kirchenfeld sowie Teile des Breitenrains und der unteren Stadt mit elektrischer Energie versorgt. Das macht etwa einen Sechstel der städtischen Stromversorgung aus.

Anspruchsvolle Aufgabe

Die Gesamterneuerung der Anlagen, welche im März 2009 beendet wurde, hatte es in sich: Wie bei anderen Erneuerungen üblich, konnte der Gebäudekomplex nicht einfach abgerissen und durch einen neuen funktionellen Zweckbau ersetzt werden. Das Gebäude stammt aus dem Jahre 1952 und besteht aus dem Ost- und Westtrakt sowie der Kranhalle. Der gesamte Komplex wurde von der Denkmalpflege als schützenswert in die oberste Schutzkategorie eingestuft. Aus diesem Grund durften bei der Erneuerung keine wesentlichen Änderungen am äusseren Erscheinungsbild vorgenommen werden.

Viele Komponenten des Unterwerks wie die Mittelspannungsanlage und wesentliche Teile der Hochspannungsanlage stammten noch aus 1952 und hatten ihr Lebensende erreicht. Ersatzteile für die Hauptkomponenten waren zum Teil gar nicht mehr erhältlich, weshalb die Gesamterneuerung unumgänglich wurde. Neu wurden alle Komponenten im bestehenden Westtrakt untergebracht. Dies war dank der Platz sparenden Bauweise der neuen, gasisolierten Schaltanlagen möglich.

Bester Schutz

Für ewb war es ein grosses Anliegen, die beiden neuen 40 MVA-Transformatoren mit der bestmöglichen Lösung vor Brand zu schützen. Üblicherweise werden diese durch konventionelle Gaslöschanlagen gesichert. Diese Lösung birgt jedoch gewisse Risiken, insbesondere weil die Transformatoren sich im Innern des Gebäudes befinden und eine Gaslöschanlage hohe Anforderungen an die Raumdichte stellt. Um die im Ernstfall eventuell im Gebäude sich aufhaltenden Personen nicht der Gefahr einer Schädigung durch das zur Löschung austretende Gas auszusetzen, entschieden die Verantwortlichen sich für eine andere Lösung: Mit dem Einsatz einer Sprühflutanlage von Contrafeu konnte die Gasproblematik umschifft werden.

Contrafeu baute deshalb eine HI-FOG-Anlage GPU 500 ein. Im Ernstfall sorgt ein Dutzend Druckbehälter dafür, dass Wasser durch eine Gaspumpe aus einem speziellen Tank mit Hochdruck in die dünnen Edelstahlrohre geleitet und sich in Windeseile via Bereichsventile ein feiner Wassernebel in den Traforaum verbreitet. Der dabei geringe Wasserbedarf hinterlässt an der Infrastruktur keine Schäden und das Leitungswasser ist für Menschen, Einrichtungen und Umwelt ungefährlich.

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HI-FOG Energie Wassere (ewb), Bern

Referenzbericht

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